Lagwagon - I think my older brother used to listen to Lagwagon

Lagwagon - I think my older brother used to listen to Lagwagon

Jaja, was waren das für Zeiten, Anfang bis Mitte der 90er, Lagwagon waren gerade als erste Band auf Fat Wreck gesigned. Damals... Hm, schade nur, dass das die Worte unsere älteren Brüder sein müssten, wenn man der Band auf Fat Glauben schenken darf. Zumindest dem Titel ihrer so benannten EP nach. Darf man jetzt von einer Generationen übergreifenden Band, a la Rolling Stones sprechen?

Naja, ganz so Opa-haft kommt die Scheibe jetzt nicht her. Auch die Zugeständnisse, die einige Bands im Laufe ihrer Geschichte gemacht haben, wird man hier nicht finden. stehen immer noch für soliden Punkrock, irgendwo zwischen Melodic und Hardcore. Also für jeden was dabei. Und genau das findet man hier.

Sieben Tracks, die die ganze Bandbreite abdecken. Mal melodiös, mal Hardcore. Oft auch beides in einem Song. So soll es sein. Langweilig wird einem nie, und am Ende ist man eigentlich ein wenig traurig, dass es schon vorbei ist. Zu schnell vergehen doch "b-side", "memoires and landmines" und "mission unaccomplished".

Das absolute Highlight bildet dann aber doch "errands". Schönes, eher getragenes Intro, das sich dann pusht hin zu einem sehr schönen melodischen Hardcore-Stück. Darüber gelegt Joey Capes unverkennbare Stimme. Das geht richtig gut rein und man freut sich darauf, dass bald dann mal wieder ein Longplayer kommt. Den kann man dann ja mal wieder seinen älteren Geschwistern vorspielen.

Autor: Jöran Kuschel

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